In unserer Region ist der Nachthimmel auf den ersten Blick vielleicht nicht besonders beeindruckend. Doch selbst in der Nähe von lichtverschmutzten Großstädten lassen sich einige faszinierende Schönheiten entdecken. Es erfordert zwar Zeit, Geduld, Übung und technische Hilfsmittel – aber ich finde, das Ergebnis lohnt sich!

Die Bilder in diesem Beitrag und in meiner Galerie mit Astrofotos wurden ohne Teleskop aufgenommen, lediglich mit einer normalen 24-Megapixel APS-C-Kamera und lichtstarken Teleobjektiven – meist 135mm Brennweite f/1.8 oder bis zu 180mm f/2.8. Durch den 1,5-fachen Cropfaktor des kleineren Sensors entspricht die Bildwirkung dieser Objektive etwa einem 202mm bzw. 270mm Teleobjektiv. Damit lassen sich schon beeindruckende Details einfangen. Im Bildzuschnitt können aus 24 Megapixeln später noch etwas größere Ansichten erzeugt werden.

Neben Stativ und einer einfachen astronomischen Nachführung, die die Erdrotation ausgleicht, benötigt man vor allem eine klare Nacht. Den Rest übernimmt die Stacking-Software am PC, die die Aufnahmen zusammenfügt. Einzelne Bildbereiche sowie Farben habe ich zusätzlich optimiert, um die feinen Details herauszuarbeiten. Auch hier gilt natürlich: Nichts verfälschen, nur unterstützen und herausarbeiten.

Besonders schön – und weder schwer zu finden noch abzulichten – ist der offene Sternhaufen der Plejaden. Den versuche ich jeden Winter, immer noch ein bisschen besser abzubilden. Mit meiner Ausrüstung und mit der gegebenen Lichtverschmutzung bin ich mit dem Stand im Moment zufrieden. Was denkst Du?
Im Laufe der Zeit ergänze ich noch weitere Aufnahmen in der Galerie.

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