Am Ostersonntag sind wir für eine Woche nach Portugal geflogen, um uns die Hauptstadt anzuschauen. Im Gepäck nur zwei Festbrennweiten: 35mm f2 und 75mm f1.8.

Ganz bewusst habe ich mich für dieses beschränkte Setup entschieden, um mich voll auf die Bildgestaltung konzentrieren zu können.
35mm und 75mm sind zwei schöne Gegensätze: Moderates Weitwinkel und leichtes Tele. Kontext und etwas Detail. Zumindest hier brauchte ich nicht wirklich viel mehr und habe andere Brennweiten nicht wirklich vermisst.

Die ikonischen Straßenbahnen ließen sich so prima ablichten – und frühmorgens auch ohne die unvermeidlichen Touristenmassen.

Regentage in Lissabon haben ihren ganz eigenen Reiz. Der etwas morbide Charme der Stadt kommt so fast noch besser zur Geltung.

Dieses Regenschirmbild ist übrigens nicht am PC eingefärbt oder ähnliches. Die Dame mit Ihrem Regenbogenschirm stand einfach so da an diesem Regentag, mitten in den ausgewaschenen Farben der Rua Augusta.
Aber auch in S/W ist die Stadt attraktiv, oder?




Und natürlich bei Nacht! Auf den vielen Miradouros haben schon etliche Leute diesen (oder einen ähnlichen) Anblick an den lauen Frühlingsabenden genossen…mit Wein und Snacks quasi perfekt!

Aber auch bei Tag machen die Aussichten etwas her! Lisboa, meu amor…

Apropos „morbider Charme“…


So ein Kreuzfahrt-Ghetto ist ein surrealer Anblick. Tausende Passagiere fluten die Alfama gleichzeitig, der Kontrast zur Altstadt könnte nicht größer sein. Für mich ein Symbolbild.

Am letzten Abend hat uns diese freundliche Straßenmusikerin begeistert. Danke für’s Anschauen meiner kleinen Auswahl. Diese und noch andere Bilder werde ich auch noch in meinem Insta-Account posten.


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